Siraitia grosvenorii

Luo Han Guo.

Die Frucht hinter Monkura. Seit Jahrhunderten in Asien bekannt. In Europa gerade erst entdeckt.

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700+
Jahre Tradition

Luo Han Guo wird seit mindestens dem 13. Jahrhundert in der traditionellen chinesischen Küche und Medizin verwendet.

250×
Süßer als Zucker

Mogroside V macht die Frucht bis zu 250-mal süßer als Haushaltszucker. Deshalb reichen wenige Tropfen.

98 %
Aus einer Region

Fast die gesamte weltweite Produktion kommt aus der Provinz Guangxi, einem einzigen Hochland in Südchina.

Benannt nach
buddhistischen Mönchen.

Der Name Luo Han Guo (wörtlich „Frucht des Arhats") verweist auf buddhistische Mönche (Luohan), die die Frucht in den Bergen Südchinas kultivierten. Erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem 13. Jahrhundert.

In der Provinz Guangxi galt Luo Han Guo als Symbol für ein langes Leben. Sie wurde getrocknet, als Tee aufgekocht und in der Küche verwendet, nicht als Süßungsmittel im westlichen Sinne, sondern als alltägliches Lebensmittel.

Der englische Name Monk Fruit ist die direkte Übersetzung dieser Tradition.

13. Jahrhundert Guangxi, Südchina Buddhistische Tradition
Traditionelle Mönchsfrucht

Luo Han Guo
in der TCM.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird Luo Han Guo seit Jahrhunderten als Lebensmittel eingesetzt. Klassische Texte beschreiben die Frucht als erfrischend und klärend, ein häufiger Begleiter bei trockenem Klima.

Traditionell wurde sie als Tee zubereitet: die getrocknete Frucht kurz aufgebrochen, mit heißem Wasser übergossen und über mehrere Minuten gezogen. Diese Zubereitungsform ist die direkte Vorläuferin des modernen Mönchsfrucht-Dekokts.

In Guangxi ist Luo Han Guo bis heute ein Alltagsprodukt: in lokalen Märkten, Teeküchen und Haushalten. Kein Trend. Tradition.

Mönchsfrucht botanisch
Guangxi Berglandschaft
Guangxi, Südchina — Heimat von Luo Han Guo

Die Berge
von Guangxi.

Mönchsfrucht gedeiht ausschließlich unter sehr spezifischen Bedingungen: kühle Bergnächte, warme Tage, hohe Luftfeuchtigkeit und kein direktes Mittagslicht. Genau diese Bedingungen finden sich im Hochland der Provinz Guangxi auf Höhen zwischen 1.000–1.400 Metern.

Das Guangxi-Hochland gilt als die einzige Region der Welt, in der Mönchsfrucht in kommerziellem Maßstab kultiviert wird. 98 % der globalen Produktion kommen aus diesem geografisch kleinen Gebiet, was die Frucht zu einem der regionalspezifischsten Rohstoffe der Welt macht.

Klima & Boden

Subtropisches Bergklima, durchschnittliche Jahrestemperatur 17–20 °C. Mineralhaltiger roter Lehmboden. Die Pflanzen werden handgezogen an Bambusgestellen trainiert und brauchen bis zu drei Jahre bis zur ersten Ernte.

Ernte

Geerntet wird von September bis November. Jede Frucht wird einzeln von Hand gepflückt, noch leicht unreif und grün, bevor der Zuckergehalt steigt. Die empfindliche Schale verträgt keine mechanische Ernte.

Mönchsfrucht Ernte
Handgepflückt. Einzeln. Jeden Herbst.

Warum Mönchsfrucht
anders süßt.

Die Süße der Mönchsfrucht stammt nicht aus Zucker, sondern aus einer Gruppe natürlicher Verbindungen namens Mogrosiden (Triterpenglykoside, die in der Schale und im Fruchtfleisch der Luo Han Guo vorkommen).

Das bekannteste davon ist Mogroside V, das bis zu 250-mal intensiver süßt als Haushaltszucker. Weil Mogroside keine Zucker und keine Zuckeralkohole sind, unterscheidet sich das Geschmacksprofil grundlegend von Stevia oder Erythrit.

~0
kcal pro Portion

Wenige Tropfen entsprechen einer so kleinen Menge, dass der Kaloriengehalt pro Anwendung praktisch null beträgt.

Kein
Zuckeralkohol

Mogroside V ist kein Zuckeralkohol wie Erythrit oder Xylit. Kein kühlendes Mundgefühl, kein Abführeffekt.

1
Quelle der Süße

Bei Monkura stammt alle Süße aus Mönchsfrucht. Kein Stevia, kein Erythrit, keine weiteren Zutaten.

Mönchsfrucht Dekokt golden

Die frische
Frucht.

Die frische Mönchsfrucht enthält natürliches Vitamin C und eine Reihe bioaktiver Verbindungen. Da frische Früchte nicht direkt verzehrt werden, wird sie traditionell verarbeitet.

Monkura verwendet Monkfroot® 3563HC von Aquapharm: ein konzentriertes, nicht-selektives Mönchsfrucht-Dekokt mit 65–70 °Brix. Das entspricht einem goldgelben, dickflüssigen Konzentrat ohne Füllstoffe, ohne Trägerstoffe, ohne Wasser.

Was zählt: eine einzige Zutat, deren Herkunft und Verarbeitung vollständig nachvollziehbar sind.

Keine Zuckeralkohole Keine Füllstoffe 65–70 °Brix Lichtgeschützte Braunglasflasche

Von der Frucht
zum Tropfen.

Zwischen der geernteten Mönchsfrucht in den Bergen Guangxis und dem ersten Tropfen in deinem Kaffee liegen fünf präzise Schritte.

1
Ernte

Handgepflückt im Herbst, leicht unreif, in den Bergen Guangxis auf 1.000–1.400 m.

2
Trocknung

Schonende Trocknung der Früchte. Traditionell und kontrolliert, um die Mogrosiden-Struktur zu erhalten.

3
Wasserextraktion

Die getrockneten Früchte werden mit heißem Wasser extrahiert. Das klassische Dekokt-Prinzip der TCM.

4
Filtration

Das Extrakt wird mehrfach filtriert. Kein Träger, kein Füllstoff, keine Verdünnung hinzugefügt.

5
Konzentration

Schonend konzentriert auf 65–70 °Brix. Das Ergebnis: ein klarer, goldener, hochkonzentrierter Sirup.

Bekannt seit Jahrhunderten.
Neu bei uns.

Mönchsfrucht ist in Asien kein Trend. Sie ist Tradition. In Deutschland fehlt sie, nicht weil sie unseriös ist, sondern weil der Markt hier zuerst mit Stevia, Erythrit, Xylit und Süßstofftabletten vertraut wurde.

Kein dm, kein Rossmann, kein REWE führt sie prominent. Keine Marke hat kategorienbildend edukiert. Die EU-Regulatorik ist komplex: Mönchsfrucht trägt keine E-Nummer als Süßstoff, was sie als Lebensmittel statt als Süßungsmittel deklarierbar macht.

Monkura bringt sie in eine Form, die zu Europa passt: klar erklärt, rein, täglich nutzbar, ohne die Kompromisse, die man hier bisher kannte.

„In Guangxi kennt sie jedes Kind. In Deutschland kennt sie fast niemand. Das wird sich ändern."

Cani & Stefano, Monkura 2026

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